Schongau'da

Schongau'da

Herkese açık kapı

Hauchdünn müssen sie sein, die Teigfladen, die von den Frauen in unermüdlicher Arbeit ausgerollt werden. Foto: Herold

HERKESE AÇIK KAPI.

BAYERN GAZETESİNDE ÇIKAN HABERLERDEN BİRİ

Hauchdünn müssen sie sein, die Teigfladen, die von den Frauen in unermüdlicher Arbeit ausgerollt werden.

HANIMLARIN YAPTIĞI HAMUR İŞİ.

HALKI YAKINLAŞTIRAN FALİYETLER BİRİ

  •  

Türkisch-Islamische Gemeinde mit Kulturfest zum besseren Kennenlernen

SENEDE BİR DEFA,TÜRK-İSLAM CENAATI TARAFINDAN ÜZENLENEN 

Schongau - Einmal im Jahr lädt die Türkisch-Islamische Gemeinde von Schongau zu ihrer Kermes ein.

Das Kulturfest, an dem auch die Türen der Yavuz Sultan Selim Camii Moschee für Besucher geöffnet sind, wurde heuer zum sechsten Mal veranstaltet.

Sie arbeiten wie am Fließband; Die sieben Frauen am großen Küchentisch, der am Rande im aufgebauten Zelt steht. Es werden Fladen ausgerollt,hauchdünn müssen diese sein. Dann werden die Teigrundlinge auf einer speziellen Heizplatte gebacken und mit einer Füllung bedeckt und gerollt. Sie gehen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln, trotz der Hitze des Tages.

(STEINGADEN'DEN BİR MANZARA)

Gleich daneben sind in einer langen Reihe Schalen und Schüsseln mit Salaten aufgebaut. Alles Spezialitäten aus dem Ursprungsland der Gastgeber. Am Ende der Reihe erwarten den Besucher die "wahren" Köstlichkeiten,die kleinen süßen Backwaren, die den letzten kleinen Winkel im Magen füllen. Es wird zugegriffen, kaum ein Gast kommt an den Leckereien vorbei. Abgerundet wird mit einem Türkisch-Kaffee,einem Tee und vielen, vielen Unterhaltungen.

İKRAMLAR ARASINDA,TÜRK KAHVESİ VE ÇAY DA VARDI

STEİNGA'DEN DE,DURSUN ALİ ÜSTOĞLU'NU ARARKEN,SCHONGAU'DA Kİ HABERE RASLADIK.

"Wir wollen unsere Kultur den Gästen näher bringen, deshalb wird dieser Tag der offenen Tür veranstaltet", sagt Berna Ustahüseyin, die ehrenamtliche interreligiöse und kulturelle Dialogbeauftragte des Türkisch-Islamischen Vereins DITIP in Schongau.

"BİZ, MUSFIRLERİMİZİ BİR ARAYA GETİRLİM DEDİK,TAG DER OFFENE TÜR/HERKESE AÇIK KAPIDA",SÖYLUYOR BERNA HANIM

Die junge Frau ist es dann auch, die zu einer der vier Führungen des Tages in die Moschee einlädt. Sehr anschaulich und verständlich erklärt sie die Bedeutungen der Einrichtung im großen Saal der Männer. Mit dabei Bernas Mutter Kadin Ustahüseyin und der Iman von Schongau, der im Obergeschoss des Hauses seine Wohnung hat. Er demonstriert das Gebet, welches er vom Turm einer Moschee ausrufen würde. Ähnlich den Jahrmärkten sind vor dem Zelt Stände von Fieranten aufgebaut, die mit ihren speziellen Artikeln an einen Besuch während eines Türkei-Urlaubs erinnern. Es wird angeboten, probiert und auch gerne etwas gehandelt. Vor allem Stoffe mit den typischen Farbkombinationen sind der Renner. Hier wird sich eingedeckt, die langen Winterabende an der Nähmaschine lassen grüßen. hh

HERKESE AÇIK KAPI,BAVYERA GAZETESİNDE YER ALAN HABER.

ÖTE YANDA,SPD'NIN  CAMİ ZİYARETI

Blick in den Gebetsraum der Mevlana-Moschee; SPD-Landtagskandidat Robert Kühn (2. v. re.) im Dialog mit Menduh Killik (re.), dem Vorsitzenden des Vereins Mevlana-Moschee. (Memduh Lıllık'la dialok,sağda)

LANDTAGSWAHLKAMPF/SEÇİM KAMPANYASINDA

SPD besucht Tölzer Moschee; "Waren nie Zielscheibe von Fremdenhass“

Silke Scheder

von Silke Scheder/ Haber; Silke Şeder

  BAD TÖLZ/ *HEDEF YABANCI DÜŞMANLIĞI/KINI

SPD-Landtagskandidat Robert Kühn besuchte die  Mevlana-Moschee in Bad Tölz. Hier informierte sich der Politiker über das, was er noch nicht über die Muslime im Oberland gewusst hatte.

Bad Tölz– Robert Kühn ist in der Vergangenheit schon öfter an der Mevlana-Moschee in Bad Tölz vorbeigefahren. Immer wieder fragte er sich, wie es wohl im Inneren aussieht und welche Themen die Muslime umtreiben. Im Vorfeld der Landtagswahl am 14. Oktober entschloss sich der SPD-Landtagskandidat nun zu einem Besuch – auch, um zu demonstrieren, dass ihm dieser Kulturkreis am Herzen liegt.

Dabei erfuhren Kühn und drei Genossen, dass der Schuh an zwei Stellen drückt; Es stellt den Verein Mevlana-Moschee vor Probleme, dass die Vorbeter aus der Türkei zeitlich nur begrenzt bleiben dürfen. 

Und die Räume an der Säggasse sind zu beengt.

Visa für die Vorbeter sind ein Problem

PARK SIKINTIMIZ VAR.TAHMİNEN 100 İNANLAR MESCİT'TE NAMAZDALAR

Die rund 100 Gläubigen, die im Schnitt zum Freitagsgebet kommen, finden zwar ohne Probleme Platz im "Mescit", dem Gebetsraum für Männer. Der Verein würde aber vor allem seinen jüngeren Mitgliedern gern mehr bieten, zum Beispiel einen Aufenthaltsraum mit Kicker. Für Feierlichkeiten wie das Sommerfest müsste der Verein dann auch nicht mehr extra das Bürgerhaus am Lettenholz anmieten, sagte Vorsitzender Menduh Killik. Und man könnte sich mehr nach außen öffnen: für interessierte Besucher zum Beispiel. Außer einer kleinen Küche, die zugleich als Büro dient, gibt es an der Säggasse keine Möglichkeit, Gäste zu empfangen. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht; Es fehlt an Bauplätzen in Tölz, so Killik.

Auch das zweite Problem scheint unlösbar: Die Visa für die Vorbeter aus der Türkei gelten nur drei Monate. Danach müssen sie zurück in ihre Heimat. Erst nach weiteren zwölf Wochen dürfen sie erneut für drei Monate in Deutschland einreisen. Ob es schwierig sei, solche Vorbeter zu akquirieren, wollte Kühn wissen. "Ja“, sagte Killik. Diese organisatorische Herausforderung und die Kosten für die vielen Flüge belasteten den Verein.

Konflikte mit den deutschen Mitbürgern scheinen dagegen kein brennendes Thema zu sein. "Ich persönlich hatte nie ein Problem wegen meiner Herkunft oder meiner Religionszugehörigkeit“, sagte Killik. Auch die Moschee sei nie Zielscheibe von Fremdenhass gewesen. Nur einmal, ganz am Anfang, räumten Unbekannte die Schuhe der Gläubigen aus den Regalen, während diese beteten. Sie landeten auf der Straße, erzählte Killik.

"Der Islam ist ein friedlicher Glaube“

*ISLÂM,BARIŞ DİNİDİR

Auch wenn es ansonsten keine offenen Konflikte zwischen den Kulturen zu geben scheint: "Einige von uns fühlen sich von der deutschen Gesellschaft nicht akzeptiert“, sagte Killik. Auf den türkischen Basar Mitte des Monats etwa verirrten sich kaum Deutsche. Und dass die Wohnblöcke an der General-Patton-Straße als Ghetto gelten, sei vielen türkischen Mitbürgern, die dort wohnen, deutlich bewusst. Radikale Tendenzen gebe es trotzdem nicht, sagte Killik.

SPD-Kreistagsfraktionssprecher Reiner Berchtold sprach die weniger offenen Konflikte an. Viele Deutsche störe es zum Beispiel, dass gerade ältere Türken oft nur wenig Deutsch sprächen. Das wiederum legten ihnen viele als "mangelnden Willen zur Integration“ aus.

Beide Seiten müssten sich weiter öffnen und stärker die Gemeinsamkeiten betonen. "Unsere Religionen unterscheiden sich gar nicht so sehr.“ Ein großes Problem sieht Berchtold darin, dass viele Deutsche inzwischen den Islam mit dem Islamischen Staat (IS) gleich setzten. "Solche Stereotype müssen abgebaut werden.

Moscheen-Vorstandsmitglied Muzaffer Keskin betonte in diesem Zusammenhang, dass der IS nichts mit dem Islam zu tun habe. "Das muss man klar trennen“, sagt der Bad Heilbrunner. "Der Islam ist ein friedlicher Glaube.“ Ähnlich äußerte sich sein Amtskollege Nadir Dalgin "Der Islam ist nicht radikal.“

İSLÂM BARIŞ DİNİDİR. İSLÂM'DA RADIKALLIK YOKTUR

Robert Kühn nahm sich am Ende des Treffens vor, künftig nicht nur öfter bei den Festen der muslimischen Gemeinde vorbeizuschauen.

"Es ist wichtig, weiterhin offen aufeinander zuzugehen.“ Das sei die einzige Möglichkeit, um Ängste und Vorurteile abzubauen.

Foto;Herold.M.Merkur/Dürleyen;YeniyurtHaber.27.12.2020

Yazar Hakkında
0 Yorum
Yorum Yapın