Alman basinda Suriye- Rusya

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Yıllardan beri devam eden Suriye'deki kardeş kavgası

Von Putin in Syrien ausgespielt  Erdogan steckt in der Zwickmühle

Von Patrick Diekmann (Quelle: t-online.de)

22.08.2019, 16:26 Uhr

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Syrien: In der umkämpften Provinz Idlib hat es einen Luftangriff auf einen türkisc hen Konvoi gegeben. (Quelle: t-online.de)

(İblid Kazasında Türk askeri konvoyu vuruldu) Assad auf dem Vormarsch,ein Militärkon voi steht in Flammen.

In Syrien droht der Türkei eine schwere Niederlage. Eine Eskalation des Krieges könnte nun die letzte Option für Erdogan sein.

(Erdoğan,değirmen taşları arasında,parçalanip,öğünüyör"gibi,yorum yapılıyor.)

Bu,Erdoğan'nın son menüsü olabilir.)

Es gibt einen lauten Knall,riesige Rauchwolken sind noch aus weiter Entfernung zu sehen. Aus dem Dunst der Explosion rettet sich ein Sattelschlepper, beladen mit einem Panzer. Ein Kampfflugzeug des Regimes von Baschar al-Assad hatte zuvor in Idlib einen türkischen Militärkonvoi angegriffen. So ist es auf einem Video von Augenzeugen zu sehen. Es ist nicht der erste Beschuss von türkischen Truppen in der syrischen Provinz.

Der Angriff von Assad auf die letzte Rebellenhochburg ist in vollem Gange.Dank der Unterstützung von Russland und dem Iran ist der syrische Machthaber siegesgewiss – und die Türkei findet sich plötzlich in einem anderen Syrien-Krieg.

Mit bloßer militärischer Präsenz wollte die Türkei das syrische Regime davon abhalten, die Provinz Idlib anzugrei fen. Die türkische Regierung verließ sich dabei vor allem auf Zusagen aus Moskau, die Rebellen im Nordwesten Syriens nicht angreifen zu wollen.

Dieses Vertrauen war naiv,der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoganist nun in der Zwickmühle: Lässt er Assad gewähren, drohen neue Flüchtlingsströme und ein massiver außenpolitischer Macht- und Gesichtsverlust für die Türkei. Der Syrien-Feldzug der Türkei wäre im Rückblick ein Fiasko, zentrale strategische Ziele wurden nicht erreicht. Will Erdogan ein Scheitern vermeiden, muss er mehr Truppen nach Syrien schicken. Die Gefahr einer Eskalation wächst.

Erdogans Ziele in Syrien*  Mısırdaki Müslüman kardeşler,palavrası burada da da yer alıyor.

Die türkische Außenpolitik unter Erdogan folgt einer neoosmanistischen Agenda. Ziel war es, in Anlehnung daran die Einflusssphäre des Landes auszuweiten und die vorherrschende Macht in der Region zu werden. Doch die Türkei verspekulierte sich oft. In Ägypten verbündete man sich mit den Muslimbrüdern,die in großer Anzahl von der Armee verhaftet und schließlich verboten wurden.In Syrien unterstützte die Türkei von Anfang an die Opposition gegen Assad. Der syrische Machthaber ist ein Gegner Erdogans und gehört einer schiitischen Strömung des Islam (Alevitismus) an, die Türkei ist dagegen sunnitisch dominiert. Im Kampf gegen Assad rüstete Ankara auch deshalb radikale sunnitische Islamisten mit Waffen.  

Lange lief für Erdogan alles nach Plan auch Nato-Partner lieferten Waffen im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" an die syrischen Rebellen. Assad war geschwächt und kontrollierte nur noch einzelne Gebiete des Landes. Russland und der Iran verhinderten eine Niederlage Assads, indem sie 2015 in den Konflikt eingriffen. In knapp vier Jahren eroberte die Armee des syrischen Machthabers weite Teile des Landes zurück.

Das aktuelle Kräftegleichgewicht im syrischen Bürgerkrieg. (Quelle: t-online.de)Die von der Türkei unterstützten Rebellen waren auf dem Rückzug?. Und aus Sicht von Erdogan wurde die strategische Situation noch komplizierter.. Direkt an der türkisch-syrischen Grenze gibt es nach dem Kampf gegen den IS ein großes, von Kurden kontrolliertes Gebiet. Ein Albtraum für Ankara, denn die türkische Regierung möchte ein Rückzugsgebiet für Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK unbedingt verhindern.

Deutsche Panzer in Afrin

Türkische Truppen griffen deshalb Afrin an und besetzten die syrische Provinz im Nordwesten mithilfe von teilweise islamistischen Rebellen. Auch in Deutschland hergestellte Panzer rollten nun auf syrischem Boden. Eigentlich wollte Ankara die Kurden auch im Norden und Nordwesten Syriens aus dem Grenzgebiet vertreiben, aber die dort stationierten Soldaten aus den USA, Großbritannien und Frankreich schützen die kurdischen Milizen,die im Kampf gegen den IS immens wichtig waren. Zum Ärger Erdogans.USA,Fransa,İngiltere kurt milisleri koryorlar

Südlich von Afrin weitete die Türkei ihren Einfluss auf Idlib aus. Die Provinz wird von radikalen Islamisten kontrolliert. Ankara lieferte Waffen, errichtete Beobachtungsposten an den Provinzgrenzen und handelte mit dem Assad-Regime, Russland und dem Iran einen Waffenstillstand für Idlib aus. (...)

Für Russland ist der Kampf gegen den Terrorismus ein vorgeschobener Grund, anzugreifen. Assad machte nie ein Geheimnis daraus, auch diese Provinz zurückerobern zu wollen.Seit April 2019 tobten immer heftigere Kämpfe, diese Aufnahmen sollen russische Soldaten von nächtlichen Artilleriebeschüssen im südlichen Teil Idlibs gemacht haben. 

(RUSYA İLE ASSAD SAVAŞI BİR AN ÖNCE BİTİRMEK İSTİYOR-MUŞ)

Assad und auch Russland scheinen die Kämpfe möglichst schnell beenden zu wollen. Und die am Krieg beteiligten Staaten nutzen, dass die Welt aktuell nicht mehr all zu sehr nach Syrien schaut. Die Luftangriffe sind intensiv, laut Angaben von Hilfsorganisationen werden auch gezielt Schulen und Krankenhäuser angegriffen.

Die Zermürbungstaktik wirkt.(Okul,Hastahaneleri de yakıp yıktı Assad kuvvetleri!.)

Die finale Katastrophe* Suriye' de iç savaş

Aber gerade deshalb steuert der Bürgerkrieg in Syrien auf seine vielleicht finale Katastrophe hin. Nach den Kämpfen in anderen Gebieten wurden besiegte Rebellen in Bussen zusammen mit ihren Familien nach Idlib gebracht. Zehntausende gut bewaffnete Kämpfer sind in der Provinz. Es ist die letzte Rebellenhochburg, eine Kapitulation ist deshalb unwahrscheinlich.  
Großschlacht um Idlib; Endet der Krieg in einem Massaker?.Savaş,bir katlıamlamı son bulacak?

In der Region befinden sich aktuell geschätzt 2,5 Millionen Menschen, davon viele Flüchtlinge aus anderen Teilen des Landes. Unicef rechnet mit mindestens einer Million neuer Flüchtlinge, die keinen anderen Ausweg hätten, als sich in Richtung Türkei zu begeben. 

Dem türkischen Präsidenten Erdogan droht in Syrien eine schwere Niederlage. (Quelle: imago images)

Ein Problem für Erdogan; Die Türkei hat bereits mehr als 3,7 Millionen FlücDem türkischen Präsidenten Erdogan droht in Syrien eine schwere Niederlage. (Quelle: imago images)htlinge aufgenommen. Angesichts der Wirtschafts- und Lira-Krise stört sich die türkische Bevölkerung immer mehr daran. Deshalb bringt die türkische Regierung vermehrt Flüchtlinge zurück nach Syrien, vorzugsweise in Umsiedlungswellen nach Afrin, um einer kurdischen Bevölkerungsmehrheit an der türkischen Grenze entgegenzuwirken. 

"Unsere Soldaten sind dort auf dem Boden"

Der Syrien-Krieg wird durch die neue Offensive für die Türkei endgültig zur Sackgasse, ein Ausweg ist nur schwer erkennbar. Will er eine Niederlage verhindern, hat Erdogan aktuell nur die Option, mehr Soldaten ins Nachbarland zu schicken. Aber ein Krieg ist besonders in Zeiten des massiven Lira-Verfalls teuer und die türkische Bevölkerung ist kriegsmüde.

Alman Basınında Suriye.23.08.2019

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